Trance Dance



„Tanzen heißt beten, unser innerstes Selbst als Geschenk anzubieten.

Je mehr du tanzt, umso mehr betest du. Je mehr du betest, umso näher

kommst du der Ekstase." — Gabrielle Roth



Mein Trance Tanz

Augenbinde, Kopfhörer, Wohnzimmer


Gerade eben habe ich mir daheim eine Trance Dance Session gegeben. Im Single Mode: Smartphone in der Hosentasche der Shorts, Kopfhörer im Ohr, Augenbinde. Dazu die Musik von Frank Natale. Mehr braucht es nicht.


Vergleichbare Gefühlszustände kannte ich bisher nur vom Verliebtsein oder aus dem Urlaub am Meer. Jetzt sind es die Musik, der Rhythmus und die Beats, die meinen Körper von selbst bewegen und meine Seele vor Freude jauchzen lassen.


Früher war es bei mir das intensive, rhythmische Atmen. Trance Dance verbindet über Musik und Bewegung noch mehr: Körper, Geist und Seele zugleich. Noch nie bin ich so leicht in den Flow gekommen. Diese Zeilen fließen mir gerade aus der Hand, während ich sie schreibe.


Etwas Musik, Tanz und Atmen – so einfach kann es sein. Du brauchst dafür keine Vorerfahrung und keine besondere Ausstattung. Nur die Bereitschaft, dich darauf einzulassen.


Bevor du loslegst

Für die ersten Male empfehle ich dir ausdrücklich eine Anleitung. Nicht, weil es kompliziert wäre, sondern weil es hilft zu wissen, was dabei mit dir geschieht. Trance Dance ist keine Therapie und ersetzt auch keine. Bei starken Herz-Kreislauf-Erkrankungen, epileptischer Neigung, in der Schwangerschaft ab dem vierten Monat oder wenn es in deiner Vorgeschichte psychotische Episoden gab, ist die Methode nicht geeignet. In Zweifelsfällen sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.


Warum ich das weitergeben darf

Vor knapp sechs Monaten habe ich an der Ostsee bei Veit Lindau die Ausbildung zum Trance Dance Presenter gemacht. Für mich ist es bis heute kaum zu fassen, dass ich dieses Werkzeug erst so kurz kenne – und es jetzt schon weitergeben kann.